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Abstrakte Fotografie

gezogene Kamera

ICM - Intentional Camera Movement

Häufig findet man Fotos, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Ölgemälden und abstrakter Kunst zeigen. Solche Bilder werden bei der Aufnahme mit Absicht verwackelt. Diese Technik nennt man ICM, das bedeutet Intentional Camera Movement. Das ist gar nicht so leicht, wie man im ersten Moment glaubt. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn die Kamera bei der Aufnahme von oben nach unten oder seitlich bewegt wird. Als Motive eignen sich Objekte mit einer ausgeprägten Struktur z.B. Bäume in einem Wald.
Welche Einstellungen an der Kamera sind für solche Aufnahmen geeignet?
Gute Ergebnisse erzielt man mit der Zeitautomatik und einer Belichtungszeit von ca. 1/5 bis 1/15 Sekunde und einem niedriegen ISO-Wert. Eine Nachbearbeitung der Bilder verstärkt den Effekt der Bewegung in der Bildstruktur.

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Bewusste Unschärfe

Eine weitere Möglichkeit ein Foto wie ein abstraktes Kunstwerk aussehen zu lassen, ist bei der Aufnahme keinen Fokus in das Bild zu setzen. Wichtig ist dabei auch eine möglichst geringe Tiefenschärfe zu erreichen, um Konturen im Bild zu verwischen (also die Blende auf) und ein Objektiv mit größerer Brennweite zu verwenden. Auch bei dieser Methode ist eine intensive Nachbearbeitung der Bilder nötig. So können auch durch Änderung der Farbtempratur und der Intensität und Helligkeit der einzelnen Farben aus einer Aufnahme mehrere Bilder entstehen.
Je mehr Farben bzw. Farbenflächen im originalen Bild enthalten sind, desto interessante Ergebnisse werden erreicht!

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gedrehte Kamera

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